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Zeiselmauer - Wolfpassing


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Pfarrkirche Unbefleckte Empfängnis Mariä
 
Geschichte:
Zeiselmauer ist der Geburtsort des Hl. Florian. Von hier aus kam er den Mitchristen in Lorch zu Hilfe, wo er den Märtyrertod fand. Das Gebiet um Zeiselmauer kam 836 an Passau. Im Jahre 1041 musste das Areal des ehemaligen Römerlagers aufgrund des drohenden Hochwassers der Donau um einen Meter angehoben werden. Am 8. Aug. 1091 starb der Hl. Altmann - Gründer des Stiftes Göttweig - in Zeiselmauer. Erstmals wird der Ort 1324 urkundlich erwähnt. Im 14. Jhdt. kam es zum Bau des Chores der Kirche im hochgotischen Stil. Im Jahr 1493 wurde Stefan Ranshofer von Kaiser Friedrich III. mit der Errichtung eines neuen Sakralbaus beauftragt. 1874 erfolgte die Erhebung der Pfarre zur Selbständigkeit. Das heutige Gotteshaus wurde über Resten römischer Gebäude und eines Fahnenheiligtums sowie einer alten Kirche, die im Zuge von Grabungen in den Jahren 1982 bis 1983 freigelegt werden konnte, erbaut. Es verfügt über eine Reliquie des Hl. Florian, des Schutzpatrons der Feuerwehren und Hafner sowie gegen Missernten. Der Heilige galt ursprünglich als Kirchenpatron der Pfarrkirche.
Äußeres:
Die Pfarrkirche "Unbefleckte Empfängnis Mariä" besteht aus dem gotischen Langhaus und dem gotischen Chor mit 3/8-Schluss. An den Nordturm, der ein Pyramidendach trägt, wurde zur Zeit des Barock eine Kapelle angefügt.
Innenraum:
Der hohe, spitzbogige Triumphbogen der gotischen, barockisierten Pfarrkirche bilden den Übergang vom einjochigen, kreuzrippengewölbten Chor zum Langhaus mit barocker Tonnenwölbung und Stichkappen aus der Zeit nach dem Türkenkrieg von 1683. Die barocke Kapelle ist von einem Tonnengewölbe überspannt. Die Fresken des Chores (um 1400) wurden 1980 aufgedeckt. Sie stellen einen thronenden König mit Aposteln und eine Frauengestalt - vermutlich Maria - sowie den Hl. Michael als Seelenwäger und das Fragment eines Bischofs dar. Die Fenster im Chor zeigen die Heiligen Florian und Altmann. Der spätbarocke Hochaltar stand ursprünglich im Kloster in Tulln, bevor er nach Zeiselmauer kam. Als zentrale Darstellung ist Maria mit dem Kind zu sehen, die auf einer Erdkugel steht. Sie wird von den Heiligen Altmann und Anna mit dem Kind flankiert. Johann Martin Grasslinger schuf das spätbarocke Gemälde des rechten Seitenaltars, des sogenannten Florianaltars. Das Kunstwerk (1796) stellt den Hl. Florian dar. Den Schalldeckel der Kanzel ziert ebenfalls eine Darstellung des Schutzpatrons der Feuerwehrleute.

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