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Zeiselmauer - Wolfpassing


Kapelle Wolfpassing


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St.Andrä-Wördern


25 Jahr Jubiläum
Kapelle Wolfpassing


Kapelle Wolfpassing
Entstehung

Im Unterschied zur Pfarrkirche in Zeiselmauer, ist das zweite Gotteshaus der Gemeinde, die Kapelle in Wolfpassing, ein Jüngling. Der jetzige Standort in der Massingergasse war fast 100 Jahre die Heimstätte der freiwilligen Feuerwehr. Erst als 1987 der Beschluss zum Bau eines neuen Feuerwehrhauses in der Tullnerstraße gefasst und folglich das bisherige Feuerwehrdepot nicht mehr benötigt wurde, aktualisierte sich der Gedanke, das Depot in eine Kapelle umzubauen. Ein kirchliches Symbol in Form des Glockenturms war immer schon Teil des alten Feuerwehrhauses. 1976 wurde jener dann mit einem elektrischen Läutwerk ausgestattet.

Für die Errichtung einer Kapelle hat sich vor allem der Wolfpassinger Viktor Prochaska (+ Feber 2013) stark gemacht. Im zuständigen Pfarrer Josef Luger (+ Dezember 2012) aus St. Andrä-Wördern (Wolfpassing gehörte seit je her immer zur Pfarre St. Andrä-Wördern) fand Viktor Prochaska einen großen Befürworter, welcher anschließend auch die Gespräche mit der Diözese führte. Nachdem die Diözese St.Pölten ihre Zustimmung gab und die Pfarre St.Andrä-Wördern sich bereit erklärte, einen Teil der Kosten zu übernehmen, wurde im März 1989 der Umbau des ehemaligen Feuerwehrdepots in eine Ortskapelle beschlossen. Der Beschluss wurde vom Gemeinderat unter dem damaligen Bürgermeister Helmut Müllner gefasst. Viktor Prochaska stellte die Mittel für den notwendigen Zukauf eines Nachbargrundstückes zur Verfügung, um den Altarraum auszubauen und eine Sakristei errichten zu können.



    Mitte 1990 wurde mit dem eigentlichen Umbau begonnen. Die Bauaufsicht wurde dem Architekten DI Wilhelm Schmid übertragen, der die Umbaupläne kostenlos entwarf. Neben professionellen Firmen waren auch Ferialpraktikanten aus der HTL Krems, sowie HTL-Schüler aus Prag und Warschau beschäftigt. Besonders bei den Abbrucharbeiten halfen aber auch zahlreiche Wolfpassinger mit und leisteten hier einige hundert freiwillige Arbeitsstunden.

    Am 13.Oktober 1991 war es schließlich soweit. Die der Heiligen Maria, Mutter Gottes und dem Heiligen Sebastian geweihte Kapelle wurde, unter Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste und der Ortsbevölkerung, von Prälat Dr. Heinrich Fasching aus St.Pölten feierlich eingeweiht.




Ausstattung

Der Innenraum der Kapelle bietet knapp 50 Personen Platz.
Die Statuen der Schutzheiligen, des Heiligen Florian und einer Schutzmantel-Madonna an der linken Seite, ebenso wie die Statue des Heiligen Sebastian an der rechten Seitenwand. Die Kreuzwegdarstellung und eine Weihnachtsgrippe, sind handgeschnitzte Werke des Bildhauers Josef Papst aus Laxenburg. Das große Altarkreuz stammt aus einer Kirche aus Wien. Es wurde von der Diözese restauriert und der Kapelle zur Verfügung gestellt. Das Eingangstor zur Kapelle wurde mit Fliesen aus der Werkstatt von Charlotte und Johannes Seidl künstlerisch gestaltet. Hinter dem massiven Holztor, welches 2013 restauriert wurde, ist ein schmiedeeisernes Tor mit einer symbolischen Darstellung der Messgaben Brot und Wein eingebracht.

          

Kapellengemeinschaft

Aus den freiwilligen Helfern beim Kapellenumbau haben sich der Kirche nahe stehende Wolfpassinger zu einer Kapellengemeinschaft zusammenge schlossen. Die Kapellen gemeinschaft gehört zur Pfarre St. Andrä und hat es sich zur Aufgabe gemacht, für den Erhalt und den laufenden Betrieb der Kapelle zu sorgen, sowie den Hrn. Pfarrer zu unterstützen. Eine weitere wichtige Aufgabe ist auch die Organisation eines jährlichen Festes. (Siehe unten)



Die Mitglieder der Kapellengemeinschaft (alphabetisch):

Maria und Hannes Androsch, Grete und Sepp Blümel, Friederike und Walter Eckerl, Erni Eigner, Resi Figl, Erna Flor, Thomas Kern, Annemarie und Hans Maslo, Maria und Gerhard Neumeister, Sylvia und Martin Pircher, Maria Ramberger und Juliane Swoboda.

Kapellenfest

In Erinnerung an die Einweihung der Kapelle wird alljährlich am 1. Oktober-Sonntag ein Kapellenfest mit einer Feldmesse und anschließendem gemütlichen Beisammensein gefeiert. Die aus dem Fest lukrierten Mittel werden zum Erhalt der Kapelle verwendet. So konnte unter anderem eine Sitzbankheizung und zum 10-jährigen Jubiläum 2001 eine elektrische Turmuhr angekauft werden. Mit diesem Fest soll aber auch ein Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in Wolfpassing geleistet werden.

Lebendige Kapelle
Die Kapelle in Wolfpassing ist nicht nur sehenswert, sondern sie ist auch mit christlichen Leben erfüllt. So wird jeden Freitag in der Kapelle der Rosenkranz gebetet und anschließend eine heiligen Messe gefeiert.
Neben den regelmäßigen Messen werden in der Kapelle auch Taufen und Hochzeiten gefeiert sowie Betstunden für verstorbene Wolfpassinger abgehalten.

Mitglieder Kapellengemeinschaft mit Hr.Pfarrer und Messbesuchern.

Namen jeweils von links nach rechts
1.Reihe : Maria Neumeister , Maria Ramberger , Therese Figl, Pfarrer Mag. Marian Lewicki , Hans Maslo (Kapellenverantwortlicher)
2.Reihe: Erna Flor, Margarete Blümel, Josef Blümel, Annemarie Maslo, Friederike Eckerl
3.Reihe: Irmgard Böhm-Öppinger, Walter Eckerl, Gerhard Neumeister, Juliane Swoboda, Norbert Grünstäudel


Ansprechpartner der Kapelle - auch für Messebestellungen:

Hans Maslo 3424 Wolfpassing, Wienerstraße Nr. 6 Tel. 02242 / 72853, 0676 / 49 69 273
E-Mail: Johann Maslo

Stellvertreter: Walter Eckerl 3424 Wolfpassing, Wiesengasse Nr. 12 02242 / 72454
E-Mail: Walter Eckerl

für Messbestellungen Grete Blümel 0650 / 330 11 48

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