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Gute Zeiten

Geschichten, Cafe, Drinks

Durch die Scheibe und wieder zum Bankett 

Eine Person fliegt durch ein geschlossenes Fenster. Wer hat das nicht schon einmal erlebt? Ehrlich gesagt, ich hielt es immer für schlechtes Fernsehen, wenn ich jemanden durch ein doppelverglastes Fenster habe fliegen sehen aber was soll ich sagen: Genau das passierte letzten Sonntag. 
Eigentlich war es ein wunderschöner Spätsommertag. Therese und ich kamen vor kurzen auf die Idee einmal im Monat einen Brunch mit unterschiedlichen Freunden und Bekannten zu veranstalten. Seit meine Schwiegermutter vor kurzem verstorben ist, wurde uns bewusst wie wertvoll es ist Zeit mit guten Leuten zu verbringen. 
Der Morgen verlief wie geplant ein paar Schnittchen mit Lachs und echter Kalbsleber Wurst als Hors d’oeuvre serviert mit einem Sekt für die einen und ein gutes Degenberg Weissbier für uns andere. Alles verlief hervorragend. Die ersten Gäste erschienen gegen 11 AM und die Letzten um 11.30 AM. Die ersten Sekt und Bierflaschen waren ebenfalls gelehrt als wir uns alle zum Buffet aufmachten und gesellig am Bankett niederließen. Die Gesellschaft war gesellig und heiter und wie so häufig an diesem Tag, leerte sich eine Flasche nach der anderen weshalb ich mal wieder aufstand um den Damen Ihre Gläser zu füllen und da passierte es. Peters Hund befreite sich von seiner Leine und huschte nun auch irgendwo zwischen uns herum. Frisch mit Nachschub in den Händen und auf dem Weg zurück zu unseren Gästen huschte auf einmal Peters kleiner Hund zwischen meinen Füssen herum und ehrlich gesagt, wer keine Haustiere hat ist man darauf auch nicht wirklich vorbereitet darauf einen Hund plötzlich zwischen seinen Füssen zu haben und so kommt es wie es kommen sollte: ich stolperte über die Töle. 
Es kam mir vor wie in Zeitlupe, blankes entsetzten in meinem Gesicht Hände die versuchten das Gleichgewicht durch rudern zurück zu gewinnen und im selben Moment ließ ich die Sekt Flaschen los die artistisch durch die Luft zirkulierend in Richtung des großen Gartentür flogen mit mir hinten drein. 
Es muss wohl wie in einem schlechten Film gewesen sein eigentlich wie in einem guten. Die Scheibe zersprang, die Flaschen mit beim Aufschlag auf der Terrasse und ich, ich auf dem Weg hinterher. 
Gerade noch im letzten Moment reichten meine Hände die Fenster Außen Rahmen und verhinderten, dass ich einem Meer aus Glas lande und wahrscheinlich in einem Meer aus Blut badete. Meine Frau und ich sind recht fit und flink und nach einem kurzen Check an mir fing Sie und ich auch gleich an zu lachen. Hast du das gesehen und ich konnte mich sogar noch auffangen. Was für eine Erinnerung. 
Unsere Gäste waren überwiegend schockiert während Peter mir auf die Schulter klopfend mitteilte, er rief bereits den Glaser an und keiner sorge er kümmere sich um alles. Fast im selben Atemzug, lachte er mit den Worten: Sieht so aus als sind deine Reflexe fit genug für die Alpen in 6 Wochen. Dann gehen wir wieder Snowboarden. 

Oh mein Gott, dachte ich nur. Nahm wieder Platz am Tisch, brachte natürlich 2 weitere neue Flaschen Sekt und schenkte den zu meist immer noch sprachlos dreinschauenden Mädels ein. 
Es dauerte weitere 10 Minuten und jeder fand wieder zu seiner Gesichtsfarbe Appetit und Durst und ein toller Tag wurde fortgeführt. 

Gute drei Stunden später erscheint auch schon Mitarbeiter von Glaser Basel. Ich war überrascht, ein Glaser Notdienst, aber ja macht Sinn für Geschäfte etc. und was soll ich sagen. Peter und ich saßen immer noch beieinander, der Glaser machte seien Job, alles war wieder aufgeräumt und erneuert und ein unverlässlicher Tag neigt sich dem Ende. 

Eine weiter kleine Kurzgeschichte. 

Ich las diese kleine schöne Kurzgeschichte auf herbst50plus.de
Unser erstes Airbnb
Es war ein kleiner Zwischenstopp den wir in Basel einlegten. Wir hatten zuvor noch nie Airbnb genutzt und ehrlich gesagt auch erst vor kurzem davon gehört. Doch es klang vielversprechend und so bezogen wir unser erstes kleines Apartment im Center von Basel. Es war eine sehr idyllisch eingerichtete Wohnung im Herzen von Basel und nachdem wir unser Koffer hinaufbrachten machten wir uns auch schon auf den Weg die Stadt zu erkunden und kehrten kurz darauf später in ein italienisches Restaurant ein. Manchmal liegt der Teufel im Detail und wir vergaßen unseren Geldbeutel und wie sich herausstellte auch unseren Schlüssel in der Wohnung. Es war das Ende einer guten Urlaubsreise und so waren wir total entspannt. Selbst nachdem unsere Vermieterin leider nicht mehr vor Ort waren, wurde Umgehend ein Schlüsseldienst in Basel angerufen der auch umgehend eintraf. Alles in allem, dauerte es nur eine Stunde ein Paar Grappa und für mich Degenbergs später und wir alles war wieder geklärt. 
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